Besondere Perlen

 

Die teuerste Perle der Welt

Die teuerste Perle der Welt heißt La Regente und ist mit 337 Grains auch eine der größten Perlen der Welt. Napoleon I schenkte sie seiner zweiten Frau zur Geburt seines Sohnes, dem König von Rom. Später gehörte sie zum französischen Kronschatz und wurde 1887 vom Juwelier Faberge im Zuge der Kronschatzveräußerung ersteigert und an die Perlensammlerin Fürstin Youssoupoff verkauft. 2005 wurde die Perle erneut auf einer Auktion angeboten und ist im Moment mit einem Verkaufswert von 2,1 Millionen Euro die teuerste Perle der Welt.

 

 

 

 


Bild: http://redtangerinejewels.files.wordpress.com/2012/07/la-regente-pearl.jpg
...nächste Perle????  
La Peregrina
Die Perle wurde von einem afrikanischen Sklaven an der Küste von der Insel von Santa Margarita im Golf von Panama in der Mitte des 16. Jahrhunderts gefunden.
Manche Geschichten behaupten, dass die Perle wurde im Jahre 1513 gefunden, aber zu dieser Zeit gab es keine afrikanischen Sklaven auf den Inseln. Die Perle wurde auf Don Pedro de Temez , dem Administrator der spanischen Kolonie in Panama gegeben . Der Sklave, der es gefunden wurde, mit der Freiheit belohnt. [2 ] [3]

Die Perle wurde in Spanien durchgeführt und von Temez in die Zukunft Philipp II. von Spanien gegeben . Es war im Vorgriff auf seine Ehe mit Maria I. von England , dass Philip präsentierte ihre La Peregrina . Mary trug die Perle als Anhänger an einer Brosche , wie in dem berühmten Portrait von ihr von Hans Eworth , die in der National Portrait Gallery in London ausgestellt wird , sowie andere Porträts von verschiedenen Künstlern zwischen 1553 und 1558 gezeichnet gesehen .

Nach ihrem Tod im Jahre 1558 wurde die Perle der Krone von Spanien, wo es blieb als Teil der Krone Schmuck für die nächsten 250 Jahre zurück. Es wurde zu einem der Lieblingsschmuckfür die spanischen Königinnen dieser Zeit. Margarete von Österreich , Gemahlin von Philipp III, trug die Perle für die Feier der Friedensvertrag zwischen Spanien und England im Jahre 1605 . Portraits von Diego Velázquez gemacht sind Beweise dafür, dass die Perle wurde sowohl von Elisabeth von Frankreich und Maria Anna von Österreich , Ehefrauen von geschätzt Philipp IV. . [4] Die Reiterporträt von Elisabeth Philipps IV. ersten Frau zeigt ihr das Tragen der Perle. Mariana, ihr Nachfolger wurde mit der Perle als auch gemalt. [2 ] [3]

Im Jahre 1808 wurde der ältere Bruder von Napoleon , Joseph Bonaparte als König von Spanien installiert. Seine Herrschaft dauerte fünf Jahre, als er gezwungen war, das Königreich zu verlassen , nach der Niederlage der Französisch Kräfte in der Schlacht von Vitoria , nahm er einige der Kronjuwelen mit ihm , darunter La Peregrina . Zu dieser Zeit bekam die Perle seinen Namen " La Peregrina - der Wanderer" . In seinem Testament , verließ Joseph Bonaparte die Perle an seinen Neffen , dem späteren Napoleon III von Frankreich. Während seines Exils in England, verkauft der Kaiser es um James Hamilton, Marquess und später Herzog von Abercorn . Abercorn kaufte die Perle für seine Frau, Louisa . Die Perle war sehr schwer und es auf mindestens zwei Gelegenheiten fiel aus Einstellung seiner Halskette. Das erste Mal wurde die Perle in einem Sofa in Windsor Castle verloren ; das zweite Mal , bei einem Ball im Buckingham Palace . Bei beiden Gelegenheiten wurde die Perle gewonnen. [1] Die
 

Die größte Perle der Welt
"Allahs Perle" wurde 7.Mai 1934 auf den Philippinen/Palawan entdeckt. Sie wiegt 6.37 kg und ist 23,8 cm lang. Der Wert wird auf ca. 35 Millionen Euro geschätzt. Diese Perle war zusammen mit einer flachen (Button) in der Muschel angewachsen und erhielt den Namen Perle des Elias.

 

Um diese Perlen haben sich schnell mehrere Legenden gebildet:

Schon die Geschichte ihres Fundes hat mehrere Varianten. Die dramatischste ist wohl diese: Philippinische Perlentaucher machen bei einem ihrer Tauchgänge eine grausige Entdeckung. Eingeklemmt zwischen den Schalen einer Riesenmuschel finden sie den toten Körper eines Kollegen. Die Muschel, in der er gesucht hat, hat sich geschlossen und ihn zerquetscht. Die Riesenmuscheln vor den Philippinen werden bis zu 1,40 Meter groß; ihr Schließmuskel ist so stark, dass er einen Menschen ohne weiteres zermalmt. Die Taucher bringen die Muschel mitsamt dem Toten an Land und stoßen dort auf die Sensation, die den Kollegen das Leben gekostet hat: die Giga-Perle. Weil ihre Form die Finder an ein Gesicht mit Turban erinnert, geben sie ihr den Namen "Perle Allahs".

Zurück zu den Fakten: Die Perle wandert in den Besitz des Stammeshäuptlings der Insel Palawan. Der Amerikaner Wilburn Cobb erfährt von dem Fund und reist dorthin, um dem Besitzer die Perle abzukaufen. Vergebens. Der Häuptling, ein Moslem, erklärt, die "Perle Allahs" sei heilig und unverkäuflich. Doch ein Zufall kommt Cobb zu Hilfe: Der Sohn des Häuptlings erkrankt an Malaria. Cobb, der die nötigen Kenntnisse hat, behandelt und rettet ihn. Zum Dank bekommt er nun die Perle geschenkt. So schließt sich um die Perle der Kreis von Tod und Leben: Ein Mensch stirbt ihretwegen, ein anderer wird gerettet. Diese Geschichte ging, von Zeitungen verbreitet, um die Welt.

Das Amulett des Philosophen

Doch das Fundstück trägt noch einen anderen Namen: die "Perle des Lao Tse". Und der hat mit ihrer Entstehung zu tun - zumindest einer weiteren Legende nach. Denn sie ist so viel größer als die nächstgrößten ihrer Art, dass man sich fragte, wie sie in die Muschel hineingekommen sein mochte. Und dazu hörte Cobb folgende Antwort von einem Chinesen namens Li, der tatsächlich behauptete, die Perle zu kennen: Seinen Anfang nahm das seltsame Juwel in China. Sein Kern ist ein Amulett aus Jade, das ein Schüler des Philosophen Lao Tse im 6. Jahrhundert v. Chr. in eine Muschel gelegt hatte, auf dass sie ein Perle darum bilde. Die Muschel tat, wie ihr vom Philosophen und von ihrer biologischen Veranlagung geheißen, und hüllte den Fremdkörper in harten Muschelkalk. Als die Perle zu groß wurde, verpflanzte man sie in eine größere Muschel - und so immerfort, 2.500 Jahre lang. Kriege sollen um die Perle geführt worden sein, und um sie zu schützen, transportierte man sie weit fort, zu den Philippinen. Dort ging sie im Sturm verloren - bis zu jenem 7. Mai 1934.

Doch so groß und schwer sie sein mag, so stolz ihr Preis von 40 Millionen Dollar - schön ist sie nicht, die größte aller Perlen. Nicht nur unförmig ist sie, sondern auch glanzlos. Denn Riesenmuscheln haben kein Perlmutt wie andere perlenbildende Muschelarten. Vielleicht hat man dieses Exemplar deshalb mit so vielen Legenden geschmückt, um ihm zu einem Glanz anderer Art zu verhelfen.

Bilder von: webfail.com/c28b7477888

Bildquelle: Wikiphilipinas