Perlen Sprüche

Für den Dichter ist die Perle eine Träne aus dem Meer, für den Orientalen ein erstarrter Tautropfen, für die Damen ist sie ein Schmuck, den sie an Finger, Hals oder Ohr tragen.
Für den Chemiker jedoch ist sie ein Gemisch aus Phosphat und Kalziumkarbonat mit etwas Gelatine. Und für den Biologen ist sie einfach eine krankhafte Sekretion.
(Jules Verne)

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Wer Perlen will, der muss ins Meer sich stürzen.
(Goethe)

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Dass sie die Perle trägt,
das macht die Muschel krank;
dem Himmel sag’ für Schmerz,
der dich veredelt, Dank!
(Friedrich Rückert)

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Mein Herz gleicht ganz dem Meere,
Hat Sturm und Ebb’ und Flut,
Und manche schöne Perle
In seiner Tiefe ruht.
(Heinrich Heine)

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Richte nicht den Wert des Menschen
schnell nach einer kurzen Stunde.
Oben sind bewegte Wellen,
doch die Perle liegt im Grunde.
(Otto von Leixner)

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Sorgen sind wie Sand in der Muschel.
Ein Körnchen lässt eine Perle entstehen, mehrere töten das Tier.
(unbekannt)

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Was du gewinnst ist immer nur ein Kieselstein,
was du verloren hast immer eine Perle.
(unbekannt)

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Das Vergnügen ist nun einmal weit größer, wenn man im Ascheneimer auf eine kleine Perle stößt, als wenn man beim Juwelier im Schaufenster eine noch so große Perle von Ferne bewundert.
(Laotse)

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Besonnenheit ist die seidene Schnur,
die durch die Perlenkette aller Tugenden läuft.
(Thomas Fuller)

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Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts;
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.
(Gottfried Keller)

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Eine Riesenmuschel ist die Welt,
Die als einzige Perle Dich enthält.
(Georg Friedrich Daumer)

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Witz ist glitzernder Schaum auf der Oberfläche.
Humor ist die Perle aus der Tiefe.
(Peter Sirius)

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Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt,
in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können.
(Theodor Fontane)

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Du hast Diamanten und Perlen,
hast alles, was Menschenbegehr,
und hast die schönsten Augen -
Mein Liebchen, was willst du mehr?
(Heinrich Heine)

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Bibel:

Ferner ist das Königreich der Himmel einem reisenden Kaufmann gleich, der schöne Perlen suchte. Nachdem er eine einzige Perle von hohem Wert gefunden hatte, ging er hin und verkaufte sogleich alles, was er hatte, und kaufte sie.
(Matthäus 13:45,46)

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Die Perle kann ohne Reibung nicht zum Glänzen,
der Mensch ohne Anstrengung nicht vervollkommnet werden.
(Konfuzius)

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Ausklang:

Familie Schmidt fährt in den Urlaub. Dort wird unter anderem ein Tauchkurs angeboten. Nachdem Herr und Frau Schmidt diesen erfolgreich abgeschlossen haben, gehen sie alleine auf Tauchgang. Von dieser Exkursion kehrt allerdings nur noch Herr Schmidt zurück. Seine Frau bleibt unauffindbar, und so reist Herr Schmidt alleine ab.

Fünf Jahre später erhält er einen Brief von der Küstenwache:
“Wir haben ihre Frau wohlbehalten aufgefunden. Ihr Körper ist bedeckt mit Muscheln, deren Perlen einen Wert von 100.000 Euro besitzen. Was sollen wir tun?”

Herr Schmidt antwortet: “Perlen verkaufen, Geld schicken und Köder wieder auslegen.”
(unbekannt)

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